neckargedicht
fragmente im nebel.
eisschicht.
am ufer
glitten frachter
durch braune
schneepfützen.
äste fingen
vogelleiber:
möwen.
ein unbekannter
sprang von der brücke
in den fluß.
Anbrechender Abend
Schwarze
Hügelflächen: Wald.
Licht platzte hinter
Sepia-Brocken.
Im Hof splitterten
Holzklötze.
Mit einer
Rasierklinge
zerschnitten Kinder
einen Regenwurm.
landschaft 4
kupferaugen
über kochendem wasser.
von den glasscheiben
drang kaffegeruch.
opus 37,
und das messser
strich arien aufs
brot.
als ich den löffel
hinein tauchte,
zerlief in der tasse
die glühbirne.
landschaft mit
winter
graue vogelbäuche
über unseren köpfen.
die sonne kroch
blinzelnd durch den schnee.
in den vitrinen
bot man tierpelze an.
die fußspuren von
neonlicht gefärbt,
als wir, am
straßenrand stehend,
einen lastwagenfahrer
beobachteten,
der katzenfell
von den reifen
strich.
nächtliches
er sei nämlich
astronome,
und die energie
hocke in schwarzen
löchern.
die prognosen?
pillenesser und
götter.
brüste.
gräten und computer
im netz
oder das blutende
huhn,
der schächer im
schaumbad.
des nachts.
abwechselnd gegen das
wellblech gepinkelt,
fugenartig.